
Eine Straßenfräse bewegt sich in einem besonders dynamischen Umfeld. Während des Fräsvorgangs arbeiten Bediener am Boden, Lkw transportieren Material ab, Kehrmaschinen reinigen die Fahrbahn und weitere Maschinen sind in unmittelbarer Nähe im Einsatz.
Bei Nacht, unter laufendem Verkehr oder in beengten Baustellenbereichen können tote Winkel, Maschinenbewegungen und die gleichzeitige Anwesenheit mehrerer Akteure die Wahrnehmung der Arbeitsgrenzen erschweren. Zur Verbesserung der Sichtbarkeit bietet LEDPOWERLIGHT® eine Kombination aus auf den Boden projizierten roten Linien, dynamischer Signalisierung und einer auf Kaltfräsen abgestimmten Arbeitsbeleuchtung.
Diese Lösung dient als ergänzende Präventionshilfe. Sie ersetzt weder die vorgeschriebene Absicherung, noch Baustellenverfahren, Schutzausrüstung, Kameras, Alarme oder die Erkennungssysteme der Maschine.
Beim Fräsen von Fahrbahnen kommen großformatige Maschinen mit leistungsstarken Arbeitswerkzeugen zum Einsatz, während sich mehrere Personen teilweise in unmittelbarer Nähe aufhalten müssen. Die Baustelle bewegt sich mit der Fräse mit: Ihr Manövrierbereich und ihr Umfeld verändern sich ständig.
Die OPPBTP identifiziert Zusammenstöße mit Baumaschinen als das Hauptrisiko während der Fräsphase. Unternehmen der Branche setzen zur Risikominimierung vor allem auf Schulungen, Kameras, Erkennungssysteme, temporäre Beschilderung und eine strukturierte Verkehrsführung.
Zahlen und Fakten
Im gesamten Baugewerbe ereignen sich jährlich 10 bis 20 schwere oder tödliche Arbeitsunfälle durch Zusammenstöße zwischen Maschinen und Fußgängern. 70 % davon entfallen auf den Tiefbau, obwohl dieser nur etwa 20 % der Beschäftigten der Branche stellt. Diese Daten der OPPBTP beziehen sich auf alle Arten von Baumaschinen und nicht ausschließlich auf Kaltfräsen.
Weitere Risiken müssen ebenfalls berücksichtigt werden: Verkehr in der Nähe der Baustelle, Lärm, Staub, eingeschränkte Sicht, umherfliegende Teile, Förderband, Fräswalze sowie Reinigungs- oder Wartungsarbeiten. Prävention basiert daher immer auf einem ganzheitlichen Ansatz.
Die auf den Boden projizierten Linien schaffen eine direkt auf der Fahrbahn sichtbare Markierung. Sie sind an der Maschine befestigt, folgen deren Bewegungen und kennzeichnen je nach gewählter Konfiguration eine Begrenzung an den Seiten oder am Heck.
Diese Lichtsignalisierung hilft Bodenpersonal, Lkw-Fahrern und anderen Beteiligten, den Bereich um die Fräse besser wahrzunehmen. Sie ist besonders bei Nachtarbeiten oder dann sinnvoll, wenn die Umgebungsbedingungen herkömmliche Markierungen weniger deutlich erkennbar machen.
Die Linie stellt keine physische Barriere dar: Sie bleibt eine zusätzliche visuelle Orientierungshilfe, die in Verbindung mit den Verkehrsregeln, Sperrzonen und Baustellenvorgaben genutzt werden muss.
Die an den Seiten oder am Heck der Fräse installierten Razor Line®-Projektoren zeichnen klare rote Linien auf den Boden. Ihre Position und Ausrichtung sind so konzipiert, dass der Arbeitsbereich sofort erkennbar ist, ohne dass eine feste Markierung auf der Fahrbahn erforderlich ist.
Die Anzahl der Projektoren hängt von der Größe der Maschine, der Montagehöhe und der gewünschten Form der Begrenzung ab. Die Praxisaufnahmen zeigen verschiedene Anordnungen, bei denen seitliche und quer verlaufende Linien eine durchgehende Abgrenzung um das Gerät bilden.
Ergänzend dazu projiziert der sequenzielle Blue Spot vier blaue Punkte auf den Boden, von denen drei nacheinander aufleuchten. An einer strategischen Stelle angebracht, erzeugt er ein dynamisches Signal außerhalb des unmittelbaren Gefahrenbereichs, um die Aufmerksamkeit anderer Personen oder Fahrzeuge zu erhöhen.
Die Platzierung, Aktivierung und Farbe müssen je nach Maschine, Betriebsumgebung und geltenden Vorschriften validiert werden.
Die 234-W-CREE-LED-Leiste ergänzt das System durch eine leistungsstarke und gleichmäßige Ausleuchtung des Maschinenumfelds. Sie verbessert die Sichtbarkeit von Bedienern, Hindernissen und der Fahrbahn bei nächtlichen Einsätzen.
Arbeitsbeleuchtung und projizierte Signalisierung erfüllen unterschiedliche Funktionen: Erstere dient der Sicht auf die Umgebung, Letztere markiert eine Grenze direkt auf dem Boden.
Die Ausrüstung von LEDPOWERLIGHT® ist für professionelle Fahrzeuge und Maschinen konzipiert: ausgewählte Komponenten, kontrollierte Wärmeableitung, Schutzmaßnahmen für raue Umgebungen, präzise Einstellmöglichkeiten und Halterungen, die vibrationsbedingte Auswirkungen minimieren.
Seit 2013 entwickelt LEDPOWERLIGHT® Signal- und Beleuchtungslösungen mit Bodenprojektion für professionelle Maschinen. Das Unternehmen gehört zu den Pionieren, die dieses Prinzip auf den Straßenbau übertragen haben, mit Installationen an Fräsen, Fertigern und anderen Baumaschinen.
Dieser Ansatz ist heute als praxisbewährte Lösung anerkannt: Prévention BTP dokumentiert den Einsatz von auf den Boden projizierten roten Linien an Fertigern, um bei nächtlichen Arbeiten einen Sicherheitsbereich sichtbar zu machen.
Jede Installation muss jedoch individuell auf die jeweilige Maschine und deren Einsatzbereich abgestimmt werden. Ziel ist es nicht, die umfassenden Präventionsmaßnahmen durch ein einzelnes Gerät zu ersetzen, sondern eine einfache, mobile und sofort verständliche visuelle Orientierungshilfe zu schaffen.
Die Sicherheit im Umfeld einer Fräse basiert auf der Baustellenvorbereitung, der Trennung von Verkehrsströmen, temporärer Beschilderung, Schulungen, der Kommunikation zwischen Fahrer und Bodenpersonal, der Einhaltung von Sperrzonen, der Maschinenwartung sowie der Nutzung verfügbarer Sichtbarkeits- oder Erkennungssysteme.
Die LEDPOWERLIGHT®-Lösungen ergänzen dieses Gesamtkonzept. Sie ersetzen weder vorgeschriebene Ausrüstung noch Herstellervorgaben oder Maßnahmen aus der Gefährdungsbeurteilung.
Sichtbarkeitsbedingungen
Die Lichtprojektion ist bei Nacht besonders effektiv. Ihre Wahrnehmung kann bei Tageslicht abnehmen und hängt vom Umgebungslicht, der Farbe und dem Zustand des Untergrunds, Staub, Feuchtigkeit, der Montagehöhe sowie den Einstellungen ab. Ein Test unter Realbedingungen wird empfohlen.
Es handelt sich um eine definierte Grenze um die Maschine herum, um Bewegungsabläufe zu organisieren und das Risiko für Fußgänger durch Maschinenbewegungen, tote Winkel und Arbeitsbereiche zu minimieren. Die auf den Boden projizierten Linien machen diese Grenze besser sichtbar, ohne eine physische Barriere darzustellen.
Razor Line® projiziert eine klare rote Linie auf die Fahrbahn. Mehrere Projektoren können die Seiten oder das Heck der Maschine markieren, um allen Beteiligten eine einheitliche visuelle Orientierung zu bieten.
Sie ist besonders effektiv bei Nacht oder schlechten Lichtverhältnissen. Bei hellem Tageslicht kann die Sichtbarkeit eingeschränkt sein. Auch der Untergrund, das Wetter, Staub, die Montagehöhe und die Einstellungen beeinflussen die Wahrnehmung.
Nein. Sie dienen als zusätzliche visuelle Markierung direkt auf dem Boden. Sie ersetzen weder die vorgeschriebene Beschilderung noch Arbeitsabläufe, PSA oder die vorhandenen Sicht-, Erkennungs- oder Warnsysteme der Maschine.
Warum stellt die Koaktivität beim Fräsen ein so großes Risiko dar?
Es gibt keine universelle Anzahl. Die Konfiguration hängt vom Fräsenmodell, der Breite, den verfügbaren Montagehöhen, der gewünschten Linienlänge und der Baustellenorganisation ab. LEDPOWERLIGHT® prüft jede Installation individuell.
Er projiziert vier blaue Punkte, von denen drei wandern, um eine dynamische Warnung über den unmittelbaren Bereich hinaus zu erzeugen. Position und Einsatz müssen je nach Baustelle und geltenden Vorschriften geprüft werden.
Ja, vorbehaltlich einer technischen Prüfung. Stromversorgung, Befestigungspunkte, Vibrationen, Montagehöhe, Projektionswinkel und Arbeitsumgebung müssen für jedes Modell individuell geprüft werden.
Sie möchten die Sichtbarkeit des Arbeitsbereichs um Ihre Fräsen verbessern? Teilen Sie uns über unser Formular das Modell Ihrer Maschine und Ihre Einsatzbedingungen mit. Unser Team wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen, um die optimale Konfiguration für eine Pilotmaschine oder Ihre gesamte Flotte zu ermitteln.